Workshop Nistkastenbau 1/06

 

Eine Kooperation von   und  .


 

Am Samstag, den 18.02.2006, haben wir von 9:00-13:00 Uhr zusammen mit der Kaiserslauterer Umweltberatung KLUB einen Workshop und Information zum Thema Nistkastenbau veranstaltet.

20 Kinder ab 6 Jahren haben mit Hilfe von Eltern, Nadin Sucker vom KLUB, Frank Dohrmann und Jürgen Reincke vom NABU im Werkraum der Volkshochschule Kaiserslautern jeweils einen Meisenkasten oder eine Halbhöhle für den Hausrotschwanz gebaut.

Wir danken gemeinsam dem KLUB und dem Referat Umwelt der Stadt Kaiserslautern für die Übernahme der Kosten für das Baumaterial.

Es war eine tolle, rundum gelungene Veranstaltung, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat und zukünftig immer wiederholt werden soll. Der nächste Workshop wurde bereits als Zusammenarbeit mit der Gartenschau am 17.06.06 im Rahmen der "Grünen Stunde" vereinbart (siehe Termine).

 

 

Meisenkasten

Unsere Empfehlung im Rahmen des Workshops ist dieser Nistkasten. Er ist sehr gut zu bauen und im Winter leicht zu reinigen.

Da er zudem auch sehr erfolgreich in Gärten oder Siedlungsrändern angenommen wird, werden wir überwiegend diesen Kasten im Rahmen des Workshops mit den Kindern bauen.

Auf das Blech um das Einflugloch zum Schutz vor dem Nisträubern durch Spechte werden wir beim Basteln verzichten.

Aufhängungsort: östliche oder leicht südöstliche Ausrichtung, nicht in der prallen Sonne.

 

Wenn zwei Kinder der gleichen Familie mit machen, so könnte das jüngere Kind auch die unten aufgeführte Halbhöhle für den Hausrotschwanz bauen.

Der Fledermauskasten ist aufwendiger und sollte nur bei aktiver Mitarbeit von einem handwerklich geübten Elternteil gewählt werden.
 


 



 


Fledermauskasten

Ihre Winterquartiere in Felshöhlen und Häusern kann man nur schwer vervielfachen. Unser Ziel ist deshalb, den im Wald lebenden Fledermäusen, die auch dort ihre Jungen zur Welt bringen, wettergeschützte und vor Feinden sichere Sommeraufenthalte zu bieten.

Wegen der hohen Empfindlichkeit der Fledermäuse gegen Störungen wird geraten die Fledermauskästen besonders von Mitte Juni bis Ende Juli zu meiden, da die Fledermäuse dann ihre Jungen zur Welt bringen, bei sich tragen und bei Störungen leicht verlieren können.

Die Fledermauskästen sind auf jeden Fall so anzubringen, dass die Fledermäuse freien Anflug haben.

Aufhängungsort: Die Sonnenseite der Bäume und Häuser (Süden).
 


 

Hausrotschwanz
(Halbhöhle)

Zum Schutz gegen Elstern und Eichelhäher werden das Dach und die Seitenwände weit vorgezogen.

Aufhängungsort: An Bäumen, Hauswänden mit Efeu, hohen Büschen, Kletterrosen und unter vorspringenden Dächern, nicht höher als 3m, aber möglichst Katzen geschützt (im Halbdunkeln).


 

Insekten-Nistholz

Die meisten Hautflügler-Arten, die in Höhlungen im Holz nisten, bohren nicht selbst, sondern beziehen bereits vorhandene Bohrgänge, wie sie z. B. von bestimmten Käfern erzeugt werden.

Aufhängungsort: Es gibt kaum eine Regel bezüglich Häusern oder Bäumen, jedoch sollte auf eine sonnige, windgeschützte Lage geachtet werden.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zuletzt geändert am 11.02.2008